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Hereinspaziert

Hausschwammsanierung


Die in Gebäuden vorkommenden holzzerstörenden Pilze stellen für die Gebäudesubstanz immer eine hohe Gefahr dar. Holzzerstörende Pilze zersetzen mit Enzymen das Holz und können lange unerkannt bleiben. Konstruktions-, Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen haben einen grossen Einfluss auf die Entstehung biologischer Schäden.



Holzfeuchteansprüche der wichtigsten holzzerstörenden Pilze

Pilzart
Holzfeuchtebereich
Holzfeuchte-Optimum

Echter Hausschwamm
20 bis 40%
ca. 20%

Brauner Kellerschwamm
30 bis 60%
ca. 55%

Weisser Porenschwamm
30 bis 55%
ca. 40%

Blättlinge
30 bis 60%
ca. 40%



Temperaturbereich für das Wachstum verschiedener Pilze

Pilzart
Temperaturbereich
Temperaturoptimum

Echter Hausschwamm
3 bis 26/28°C
18 bis 22/23°C

Brauner Kellerschwamm
3 bis 35/38°C
22 bis 26°C

Weisser Porenschwamm
3 bis 36°C
26 bis 31°C

Blättlinge
Zaunblättling
5 bis 36°C
26 bis 30°C

Tannenblättling
5 bis 44°C
32 bis 35°C

Balkenblättling
bis 44/46°C
31 bis 35°C



Eine genaue Analyse des Schadensumfeldes und die wissenschaftliche Identifikation des Schädlings sind unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.




Eine umfassende Sanierung gliedert sich im wesentlichen in drei Arbeitsgattungen:

- Ab- bzw. ausbrechen von befallener Bausubstanz
- Bekämpfungsmassnahmen in angrenzendem Bereich
- Wiederaufbau der zerstörten Bauteile


Beim Ausbringen der kontaminierten Bausubstanz ist grösste Sorgfalt unumgänglich, damit einer weiteren Verschleppung der Keime vorgebeugt werden kann.