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Holzzerstörende Pilze
Der echte Hausschwamm

Der Echte Hausschwamm ist der gefährlichste aller Gebäudepilze. Er führt in kurzer Zeit zu grossen Schäden und entwickelt sich meist nicht sichtbar im Holzkörper, auch unter schwierigen Wachstumsbedingungen kann er jahrelang überleben. Der Pilz kann auch nicht hölzerne Teile meterweit überwachsen und sogar Mauerabschnitte durchdringen. Sein Fruchtkörper produziert Millionen von Sporen, so kann sich der Pilz unbemerkt ausbreiten.
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Der Kellerschwamm

Der Kellerschwamm ist ein Braunfäulepilz der in seiner Zerstörungskraft dem Echten Hausschwamm nicht nachsteht. In Gebäuden ist er sowohl im Keller (Kellerschwamm) als auch in Dachstöcken und Holzböden zu finden. Für den Befall durch den Kellerschwamm besonders anfällig sind konstant oder periodisch benetztes Holz oder Holz im Erdkontakt. Nadel – und Labholzarten werden befallen.
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Der weisse Porenschwamm

Die Porenschwämme sind eine weitere Gruppe holzzerstörende Braunfäulepilze. Die Porenschwämme greifen bevorzugt Nadelholz an und benötigen für ihr Wachstum einen hohen Wassergehalt. Die Gruppe der weissen Porenschwämme sind zwar die gefährlichsten Holzzerstörer, werden aber in Gebäuden weniger angetroffen als der Echte Hausschwamm oder der Kellerschwamm.
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Der Blättling

Zwei Blättlingsarten sind als Zerstörer von Holz von Bedeutung, nämlich der Tannenblättling und der Zaunblättling. Beide Pilzarten sind typische Nadelholzzerstörer, die man häufig an Holzfassaden, Balkonen, Fenstern und Dachverschalungen findet. Die Zerstörung, eine Braunfäule, beginnt im Inneren des Holzes und wird meist erst im Endstadium bemerkt, das fast immer mit dem Erscheinen von Fruchtkörpern zusammentrifft.
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| Weissfäule |
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Braunfäule |
| Weissfäule in ausgeprägter Form führt zur vollständigen Entfärbung des befallenen Holzes. Bei der Weissfäule wird hauptsächlich der Ligninanteil des Holzes abgebaut. |
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Die Braunfäule ist die häufigste Form der pilzbedingten Zerstörung von Holz im Innenbereich. Das typische Kennzeichen der Braunfäule ist der tiefgehende Würfelbruch. Braunfäulepilze bauen die Zellulose ab, das Lignin bleibt mehr oder weniger erhalten. Durch den Abbau der Zellulose verliert das Holz an Festigkeit. |
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